Züri Bürli – ein Bürli ist nicht einfach nur ein Bürli
Gold-Bürli, Buechmä-Bürli, Jowa-Bürli (vlnr)
Hart bedrängt vom Gold-Bürli behauptet sich das dufte «Buechmä-Bürli» mit der knusprigen Krume, dicht gefolgt vom starken Eidgenosse “Jowa-Bürli”. Dieses provokative Statement dürfte unter den “Zürcher-Gourmets” sicher einen kleineren Aufstand entstehen lassen.
“Gold-Bürli” von der Bäckerei Gold, Zürich
gibt’s im “Vorderen Sternen“, bei “Rosaly’s”, in der “Globus-Gourmessa”….
“Buechmä-Bürli” von der Bäckerei Buchmann, Zürich
gibt’s in der “Kronenhalle”, in der “blauen Ente”, bei “Marinello-Delikatessen”….
“Jowa-Bürli” von der Jowa Bäckerei
gibt’s in der Migros….

Bürli – Das ist Handarbeit – aussen knusprig und innen feucht
Das Bürli ist einfach und schwierig zugleich. Einfach sind die Zutaten, schwierig ist die Herstellung. Für ein echtes Bürli braucht es fünf Dinge: Mehl, Salz, Hefe, viel Wasser und viel Erfahrung. Viel Wasser ist nötig, damit der Teig flüssig und klebrig wird, was die Krume besonders zart macht. Und viel Erfahrung braucht es, um diesen flüssigen und klebrigen Teig überhaupt verarbeiten zu können. Das schafft keine Maschine. Darum wird jedes Bürli von Hand portioniert, bevor es im speziellen Bürli-Ofen gebacken wird.