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Pasta hausgemacht – „pimp my pasta“

06/02/2011

pasta-fatta-in-casa1Pastateig „fatta in casa“

Zutaten:
250 g Weissmehl
150 g doppelt gemahlenes italienisches Hartweizengriess (Semola di grano duro rimacinata)
4 Eier (je ca. 60 g), Raumtempariert

Alternativ:
400 g Weissmehl (wenn du von deinem „Italiener“ keinen Hartweizengriess bekommst)

Zubereitung:
Die Mehlmischung so auf die Arbeitsfläche geben, dass ein Hügel entsteht. In die Mitte eine Mulde machen und die Eier sowie 1 TL Salz hinein geben. Vom Rand her nach innen mit einer Gabel die Eier mit dem Mehl vermischen, bis eine krümelige Masse entsteht. Den Teig mit den Händen etwa 20 Minuten gut durchkneten, bis er glatt und glänzend ist. Je länger man knetet, um so geschmeidiger wird der Teig. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und bei Raumtemperatur mindestens 1 Stunde ruhen lassen. Den Teig in 2 – 3 Portionen teilen. Den Teig portionenweise mit Griess bestäuben und mit der Nudelmaschine oder dem Nudelholz zu sehr dünnen Bahnen ausrollen. Die Teigbahnen locker aufrollen, in beliebig breite Nudeln schneiden. Auf ein mit Griess bestäubtes Backpapier geben und antrocknen lassen. Die Nudeln am besten ganz frisch verwenden, also unmittelbar in reichlich sprudelndem Salzwasser al dente kochen.



Tipps

Pasta hasst Kälte: die benötigten Eier 1 bis 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, als Arbeitsfläche eine grosse Holzplatte oder Holztisch verwenden.
Die beste Sauce schmeckt nicht, wenn die Nudeln zu weich gekocht werden oder geschmacklos sind. Eine Faustregel sagt: 100 g Nudeln brauchen 1 Liter Wasser und 10 g (1 gestrichener EL) Salz.
Darauf achten, dass frische Nudeln eine wesentlich kürzere Garzeit haben, je nach Grösse und Dicke 1 – 3 Minuten. Angetrocknete Nudeln brauchen jeweils 1 Minute länger, trockene Nudeln 5 Minuten länger.

Kann man Nudeln vorkochen?
Das kennt jeder: Die Nudeln sind schon fast fertig. Oder: du musst zu einem bestimmten Zeitpunkt für viele hungrige Esser Pasta servieren. Kein Problem, so kannst du dir behelfen: Koche die Nudeln sehr bissfest – lieber zu kurz als zu lang – und giesse sie in ein Sieb ab. Sofort mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht mehr nachgaren und zu weich werden. Kurz vor dem Servieren die Nudeln nochmals kurz (ev. portionenweise) in kochendes Wasser tauchen oder direkt mit der heissen Sauce mischen und kurz aufkochen lassen.

pastarosa„Pimp my Pasta“

Das bringt Farbe und Geschmack in die Pasta: Grün, gelb, rot, schwarz – mit einfachen Tricks lassen sich Nudeln in den verschiedensten Farben herstellen: Pürierter Spinat macht die Pasta schön grün, Safran verleiht ihr ein sonniges Gelb und etwas Tomatenmark oder Randensaft lässt sie erröten. Schwarze Farbe bekommt die Pasta durch Sepiatinte, die man beim Fischhändler kaufen kann. Zusätzliches Aroma – von fein über intensiv bis scharf – kannst du dem Teig mit Knoblauch, Kräutern, Krabben, Chilischoten (jeweils fein gehackt) oder Steinpilzpulver verleihen. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.

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