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Ratatouille mit Rosmarinkartoffeln – eine wahre Sommerliebe

30/07/2013

Oft genügen einfache Veränderungen der Kochroutine, um ein Allerweltsgericht in eine Köstlichkeit zu verwandeln. Beim Ratatouille etwa sind es zwei kleine Änderungen die dem Gemüseeintopf eine ungeahnte Raffinesse verleihen: Als erste Änderung wird das Gemüse kleiner als gewohnt geschnitten. Wir schneiden ganz kleine Würfel. Das sieht nicht nur appetitlicher aus, dadurch vermischen sich auch die Aromen und Gewürze besser. Es ist erstaunlich, wie sich ein Gericht mit der Schnittgrösse verändert.

Die zweite Änderung: Beim klassischen Rezept gibt man alle Gemüsesorten in einen Topf und kocht sie zusammen. Gemüse mit kürzerer Garzeit wie Zucchetti oder Tomaten, ist dann logischerweise verkocht. In diesem Rezept wird das Gemüse nacheinander und unterschiedlich lange gekocht. Der Gast sieht bei dieser Ratatouille sofort, dass es mit viel Sorgfalt und Liebe zubereitet worden ist, “avec amour“ wie die Franzosen sagen.

ratatouilleRatatouille

1 dl Olivenöl
300 g Auberginen
200 g rote und gelbe Peperoni, geschält
300 g Zucchetti
200 g Tomaten, geschält und entkernt
100 g Schalotten
2 Knoblauchzehen
2 Thymianzweige
1 Zitrone
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Gemüse in etwa 5 mm grosse Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauchzehen fein hacken. Schalotten, Knoblauch und Auberginen in einer weiten Pfanne zusammen mit viel Olivenöl dünsten und leicht bräunen. Die Auberginen werden das Öl vollständig aufsaugen, allenfalls muss man noch Öl nachgiessen. Die Peperoniwürfel beifügen und gleichzeitig die Hitze drosseln. Mit Thymian würzen und 2–3 Minuten ziehen lassen. Inzwischen die Zucchettiwürfel in kochendem Salzwasser aufkochen, abgiessen und ebenfalls beifügen. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Tomatenwürfel dazugeben.  Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl abschmecken und die Kräuterzweige entfernen.

Tipp
Um sich das Peperonischälen zu ersparen, kann man eingelegte «sott’olio» aus dem Glas verwenden. Dieses Ratatouille ist von Rosmarinkartoffeln begleitet eine vollwertige Mahlzeit.
Klassischerweise kann man dazu Lammfleisch servieren. Wunderbar schmeckt es auch zu  einem gebratenen Meerfisch.

Rezept von Peter Brunner (Reblaube Zürich)


rosmarinkartoffeln1Rosmarinkartoffeln vom Blech

1 kg neue Kartoffeln
3-4 Zweige Rosmarin
3 EL Olivenöl
2 EL Meersalz

Die Kartoffeln gründlich abbürsten und trocknen. Den Rosmarinnadeln abstreifen und fein hacken. Ein Backblech mit einem Backtrennpapier belegen, mit 2 EL Öl bestreichen und mit Rosmarin und Salz bestreuen. Die Kartoffeln ohne zu schälen längs halbieren und auf der runden Seite mehrmals einschneiden, aber nicht durchschneiden. Mit der Schnittfläche nach unten dicht nebeneinander aufs Blech legen und mit Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 30-45 Min (je nach Grösse der Kartoffeln) backen.

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